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2023 der Osterhase zu Besuch
Eine kompakte Übersicht zu typischen Druckgusslegierungen und ihren mechanischen Eigenschaften.
Die Wahl der passenden Legierung hat direkten Einfluss auf Bauteileigenschaften, Gießverhalten und die spätere Bauteilqualität. Nachfolgend finden Sie eine vereinfachte Übersicht häufig eingesetzter Druckgusslegierungen.
Zusammensetzungen gängiger Druckgusslegierungen
| Legierung | Bezeichnung | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|
| 239 D | EN AC-43400 / Al Si10Mg(Fe) | Aluminium-Druckgusslegierung mit guter Kombination aus Festigkeit und Gießbarkeit |
| 230 D | EN AC-44300 / Al Si12(Fe) | häufig eingesetzte Legierung mit hohem Siliziumanteil |
| 226 D | EN AC-46000 / Al Si9Cu3(Fe) | geeignet für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Festigkeit und Wirtschaftlichkeit |
| 231 D | EN AC-47100 / Al Si12Cu1(Fe) | Aluminium-Druckgusslegierung mit ausgewogenem Eigenschaftsprofil |
Je nach Anwendungsfall müssen Zusammensetzung, Bauteilgeometrie, Fertigungsprozess und spätere Beanspruchung gemeinsam betrachtet werden.
Mechanische Eigenschaften im Überblick
| Legierung | Zugfestigkeit Rm (min) | Dehngrenze Rp0,2 | Hinweis |
|---|---|---|---|
| 239 D | 240 | 140 | gute Balance aus Festigkeit und Prozesssicherheit |
| 230 D | 240 | 130 | bewährte Standardlegierung im Druckguss |
| 226 D | 240 | 140 | für belastete Anwendungen interessant |
| 231 D | 240 | 140 | ausgewogen für unterschiedliche Einsatzbereiche |
Die konkreten Kennwerte sind immer im Zusammenhang mit Werkstoffzustand, Bauteilauslegung und Prozessführung zu bewerten.
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Warum die Legierungswahl so wichtig ist
Die Auswahl einer geeigneten Druckgusslegierung beeinflusst nicht nur die mechanischen Eigenschaften, sondern auch Werkzeugauslegung, Prozessstabilität, Verzug, Nachbearbeitung und Wirtschaftlichkeit. Deshalb sollte die Werkstoffentscheidung immer im Zusammenhang mit Bauteilfunktion und Fertigungsziel getroffen werden.
Gerade in frühen Entwicklungsphasen lohnt sich eine saubere technische Bewertung, um Fehlerquellen frühzeitig zu vermeiden und spätere Korrekturen in Konstruktion oder Produktion zu reduzieren.



