Druckgusslegierungen und ihre Eigenschaften

Allgemeine Eigenschaften von Druckgusslegierungen

DichteLängenausdehnungs-

koeffizient,

20-100°C
WärmeleitfähigkeitE-ModulSchubmodulSchmelzwärme
[103 kg/m²][10-6/K][W/mK][kn/mm2][kn/mm2][kJ/kg]
2,65 ... 2,7520 ... 2480 ... 22068 ... 7822 ... 28380 ... 480

Spezifische Eigenschaften von Druckgusslegierungen

chemisches

Symbol

WerkstoffzustandnumerischZugfestigkeit Rm

[MPa]

Dehngranze Rp0,2

[MPa]

Bruchdehnung A

[%]

Al 99,6Egegossen-75-10
Al 99,7Egegossen-75-10
AlSi9Cu3(Fe)gegossenEN AC-4600075240140
AlSi9Cu3(Fe)gegossenEN AC-46000240140<1
AlSi11Cu2(Fe)gegossenEN AC-46100240140<1
AlSi8Cu3gegossenEN AC-46200240140<1
AlSi10Mg(Fe)gegossenEN AC-43400240140<1
AlSi10MnMggegossenEN AC-43400250140<1
AlSi12(Fe)gegossenEN AC-44300240130<1
AlSi12Cu1(Fe)gegossenEN AC-47100240140<1

Die Eigenschaften der Legierungen lassen sich durch Wärmebehandlung beeinflussen.

Als entscheidender Faktor für die mechanischen Eigenschaften von Gussbauteilen ist der Einschluss von Luft während des Gießvorgangs, aber auch die Ausbildung von Lunkern.

Bei Lunkern handelt es sich um Poren im Gussbauteil, die sich durch eine Verzögerte Erstarrung ausbilden. Ein weiterer Effekt, der sich durch die langsame Erstarrung ausprägt, ist der Anstieg des Dendritenarmabstand. Besonders die Kerbschlagzähigkeit als auch die Bruchdehnung verringern sich mit zunehmendem Dendritenarmabstand.

Zur Optimierung der Bauteilgeometrie oder Werkzeugkühlung bietet sich hier eine Gusssimulation an.